Oldtimer-Restauration
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Restaurieren oder Restaurieren wo liegen die Unterschiede ?Bevor ich Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit vermittle, möchte ich kurz erklären, was wir unter Restauration verstehen. Es ist nicht das, was einige Leute darunter verstehen, wenn sie z.B. einen Golf für die TÜV-Abnahme schweißen lassen, dem Fahrzeug eine Ganzlackierung spendieren und das Ergebnis nach einer Investition von 2.000 bis 5.000,- EUR als restauriert zum Verkauf anbieten. Vielmehr ist Restauration das weitgehendst originalgetreue Instandsetzen eines Objektes bis in letzte Detail. Doch hier gibt es feine Differenzierungen, die oftmals eine Frage von Zeit und Geld sind. Die übliche und in der Regel auch bezahlbare Restauration geschieht mit Hilfe von Originalteilen, die mehr oder minder problemlos für Golf + Co. noch zu beschaffen sind. Diese Teile sind meistens am kostengünstigsten auszutauschen. Ist dies nicht mehr möglich, so muss das vorhandene Teil mühevoll instandgesetzt oder nachgefertigt werden. Ein Repro-Teil sollte bei alten Fahrzeugen nicht zum Einsatz kommen, ist aber aus Kostengründen oftmals nicht vermeidbar. Außerdem wird auch im Käfer-Ersatzteilbereich das Angebot immer dünner. Stark mit der Restauration verbunden ist der Begriff „Rostbeseitigung“. Grundsätzlich gilt folgende Erkenntnis: Rost lässt sich wirklich nachhaltig an zugänglichen Stellen nur durch Sandstrahlen, an nicht zugänglichen Stellen nur durch Freilegen der betreffenden Stellen und anschließendem Sandstrahlen bzw. durch Teilersatz der betroffenen Partien beseitigen. Wobei auch hier Einschränkungen z.B. bei Materialstärke des Blech oder ungeeigneter Konstruktion zu bedenken sind. Doch nun von Anfang an:Nehmen wir an, Sie möchten Ihr Fahrzeug restaurieren lassen. Aufwendige Anzeigen oder vielversprechende Broschüren sagen nicht alles über den Restaurationsbetrieb aus, vor allen nicht über dessen Arbeitsqualität. Verschaffen sie sich einen persönlichen Eindruck. Restauration ist Vertrauenssache ! Eine Restauration braucht Zeit. Wir rechnen je nach Fahrzeug und Umfang der Arbeiten 3-12 Monate. Es beginnt mit dem Zerlegen des Fahrzeuges, wobei alle Teile auf ihre Weiterverwendung begutachtet werden und entweder in den Reparaturkreislauf eingefügt, oder in einem speziellen Lagerplatz staubfrei und geschützt eingelagert werden. Das Entfernen von Dämm-Material, Dichtmasse und Unterbodenschutz auch von der Karosserie ist unumgänglich, damit beim Sandstrahlen das strahlmittel nicht wirkungslos zurückprallt. Häufig werden Arbeiten bis dahin vom Fahrzeughalter vorgenommen, um Kosten zu sparen. Aber Vorsicht! Geschieht das Zerlegen nicht mit System, kommt spätestens bei der Endmontage das böse Erwachen und das Suchen und Organisieren kostet dann zusätzlich Zeit und Geld. Sind alle Schweißpunkt und -stellen gut sichtbar, werden sämtliche angegriffene Bauteile ausgebohrt oder ausgetrennt. Nach dem Sandstrahlen und Reinigen der Schweißstellen werden die neuen, gefertigten oder instandgesetzten Bleche eingeschweißt, wobei auch zwischen den Schweißstellen Korrosionsschutzmittel aufgetragen wird. Ein erheblicher Zeitaufwand ist das häufige Anpassen und Zusammenbauen von Türen, Hauben, Kotflügel und evtl. des Cabrio-Verdeck, damit vor dem entgültigen Verschweißen auch wirklich alles passt und die Spalten und Abstände stimmen. Sind die Schweiß –und Verzinnungsarbeiten beendet, wird gereinigt und geschliffen. Nach den Reinigungsarbeiten beginnen die langwierigen Lackiervorbereitungen, bevor alles wieder in neuem Glanz erstrahlt. Viel Geduld und Fingerfertigkeit sind erforderlich, damit alles wieder an seinen Platz kommt. Jedes Teil soll dem neuen Gesamtbild entsprechen. Kleinteile, Innenausstattung, Mechanikteile und vieles mehr müssen erneuert werden und können den vorher gesteckten Preisrahmen oftmals sprengen. Nach einer intensiven Hohlraumbehandlung werden die letzten Montagearbeiten durchgeführt, Türen komplettiert, Elektrik angeschlossen bzw. ersetzt usw.
Nun kommt die entscheidende Frage: Was kostet eine solche Restauration ? Das lässt sich nur schwer sagen. Ein Oldtimer-Magazin schrieb einmal dazu: „Ein Restaurationsbetrieb, der einen Kostenvoranschlag erstellt, lügt!“ Das stimmt im wesentlichen, denn keine Restaurierung gleicht der anderen. Ein ungefährer Preisrahmen lässt sich vielleicht nach eingehender Besichtigung Ihres Fahrzeugs stecken.
Wie können sie bei einer Restauration Geld sparen ?
Auch bei Sachgerechter Behandlung kann es durch den Aufprall des Strahlgutes zu negativen Begleiterscheinungen kommen wie. z.B. hohe Temperaturen und Verzug, Spannungsverlust in der Blechhaut, zu hoher Materialabtrag usw. Ein gezielter Einsatz dieser Technik ist notwendig.
Es gibt verschiedene Arten von Verzinken. Für die Restauration empfiehlt sich bis auf wenige Ausnahmen jedoch nur das Flammspritzverzinken. Jedoch können auch nicht alle Bauteile verzinkt werden da diese vorher metallisch rein bzw. gestrahlt werden müssen.(s. Problematik Sandstrahlen oben)
Der Lackierungsqualität fällt eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu. Als Fachbetrieb setzen wir auf mehrschichtige Grundierung wie z.B. Reaktions-Primer, Epoxid-Harz, Grundierfüller, Decklack in 2-Schicht (Basislack / Klarlack) Als Option empfehlen wir einen hochkratzfesten Ceramic-Klarlack. Eine gute Lackierung ist Zeitaufwendig und teuer. Eine Voll-Restaurationslackierung liegt je nach Fahrzeug und Zustand bei ca.
Das Tüpfelchen auf dem „i“ liegt jetzt noch bei einer abschließenden „Ditec Wir hoffen mit diesen Information einen kleinen Einblick verschafft zu haben, und freuen uns, Ihre Fragen in einem ausführlichen beratenden Gespräch zu klären. |
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